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Donnerstag, 3. Dezember 2009

Being Lost in Lost

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Lost gilt jetzt schon als Klassiker der Fernsehgeschichte. Warum? Vielleicht, weil es ein altes Thema, die Robinsonade, in unsere moderne Zeit hebt, weil sie zeigt, wie aus Einzelgängern eine Gesellschaft wächst, vielleicht auch weil jeder Zuschauer im großen Cast seine eigene Identifikationsfigur entdecken kann.
Vielleicht liegt es auch einfach nur an der tollen Produktion der gesamten Serie, dem "cinematic look", der verwirrenden Kameraführung, die die unheimliche, undurchsichtige Grundstimmung weiter betont.
Das waren sehr viele vielleicht für einen Blogbeginn, aber vielleicht ist das auch das Wort, dass die Serie am besten charakterisiert. Auf dieser tropischen Insel irgendwo im Pazifik scheint alles möglich. Hier erleben wir Wunder, wie die spontane Heilung des gelähmten Locke und die Geburt des kleinen Aaron. Aber eben auch Überraschungen, z.B. das "Monster", die Dharma-Initiative oder auch die nicht auszuschließende Möglichkeit, dass die Insel mechanisch betrieben durchs Wasser treibt.
All dies sind Charakteristika einer neuer Art der Serie, auch gern als "Quality-TV" beschrieben. So finden wir komplexe Zeitstrukturen, vielschichtige Figuren und hochwertiger Ästhetik. Lost ist eine diskontinuirlich erzählte Serie, die aber zum Verständnis kontinuirlich verfolgt werden muss. Man scheut nicht mehr vor komplexen, unbequemen Strukturen zurück, weil das Publikum so an sich gebunden werden kann. Die Serien sind voll mit intertextuellen Bezügen, die auch ein wiederholtes Anschauen sehenswert macht. Durch solche offenen Fragen kommt es zu einer aktiven Fankultur inklusive Lost-University im Internet, die ein komplettes Eintauchen in die Serie ermöglicht.
Die ganze Story von Lost scheint wie ein Spielplatz. Ein Spielplatz für die Autoren, die scheinbar jede noch so undenkbare Situation in die Serie schreiben können. Aber auch für die Schauspieler, die hier alle möglichen Gefühlsregungen in den Figuren durchleben können. Zu finden sind vor allem Anit-Helden, dich nicht nach dem klassichen Weichspüler-Konzept Saubermänner und -frauen sind. Das "tiefenpsychologische Erinnerungstheater" zeigt uns die Vergangenheit der Figuren, die interessanterweise ihre Überlebensfähigkeit auf der Insel meist nicht durch ethisch positive Lebensläufe erlangt haben. Die Figuren der Serie sind verloren, in ihrer äußeren, aber auch in ihrer inneren Welt. Ein jeder trägt sein dunkles Geheimnis in sich mit auf die Insel.
Daher könnte man auch die Sichtweise einer Vorhölle nach Vorbild des Jean-Paul Sartre anlegen, dass die Personen hier für ihre Taten im "wahren" Leben bestraft werden. Diese Sichtweise der Bestrafung wird teilweise auch von den Figuren selbst interpretiert. Auch werden immer wieder klassische Bildsymbole der Toten verwandt, etwa Topshots.
Bis jetzt habe ich erst die erste Staffel komplett und die Anfänge der zweiten Staffel gesehen und bin schon völlig gefangen in der Serie. Eben lost in Lost. Only four Sessions to go...

Mittwoch, 4. November 2009

Das Leben ist ein Prüfung

Erster Schritt in Richtung Ende Studium ist getan, ich bin glücklich. Nie wieder Medienwirkungsthemen, Umfragemethoden und Agenda-Setting. Nächste Prüfungen nur noch in Film. Über Quentin Tarantino. Über Friends. Und Western. Das lässt sich doch machen.
Und, pervers ich weiß, aber ich finds gut:

Dienstag, 13. Oktober 2009

Lebensweisheit

Kennt ihr das? Man wird Jahr für Jahr älter und hat aber das Gefühl, nichts verändert sich.
Meine "kleinen" Cousins sind mittlerweile schwer pubertär und fast schon einen Kopf größer wie ich.
Aber auch an mir geht die Zeit nicht einfach vorbei. So hab ich in letzter Zeit einiges gelernt. Von Hoffnungen, die nicht immer erfüllt werden, von Partner, die von heut auf morgen sich nicht mehr melden und von Mitbewohnern, die nur auf sich selbst bedacht sind. Irgendwie schade, dass Menschen nicht so toll sind, wie man sie immer gehalten hat.
Haken wir das alles unterm Kapitel "Lebenserfahrung" ab. Vielleicht bringts ja was. Für die Zukunft. Positive Rückmeldungen über eigene Lebenserfahrung sind erbeten.

Sonntag, 2. August 2009

Die Hexe Andrea

Man kennt und schätzt Andrea Sawatzki in Deutschland. Klar, das die beliebte Tatort-Schauspielerin auch noch neben ihrer Tätigkeit in der deutschen Fernsehlandschaft mit ihrer Bekanntheit Geld verdienen will. Aber mit ihrer Werbung für die Internet-Apotheke mycare hat sie sich meiner Meinung nach keinen Geallen getan.
Sawazki
Anjelica Husten gleich erwartet man, dass sie sich die aufgeklebte Maske vom Gesicht reißt und ihrer wahres Ich darunter präsentiert. Der Schuss ist definitv nach hinten losgegangen.

Freitag, 31. Juli 2009

Wie für mich geschrieben...

beth
Heard it through the bass line
Not much longer would you be my baby

Why I call your number twice
but it rang and rang
Against my best friends advice
I should be ashamed
You did it to me once
You'll do it again
She promises

Love long distance
Is testing me trying my patience
I need more of your assistance now
You're making me crazy
The way that you've been acting lately
I need more of your assistance now

Breaking Up or Breaking Down
When I need you you can't be found
I want someone who's around for me
Does it have to be so complicated?
Either way I'm devastated
I could use a little comforting


Love Long Distance

Freitag, 10. Juli 2009

Love. Love, Love!!!!

Montag, 1. Juni 2009

Wahlspot Europawahl

Nicht das die Grünen meine Partei wären und will hier eigentlich auch keine Werbung dafür machen, aber der Wahlspot ist meiner Meinung nach sehenswert!
Die Wirtschaftskrise einfach und anschaulich, natürlich politisch gefärbt, erklärt.

Sonntag, 31. Mai 2009

Wahl-o-mat für die Europawahl

Bald ist Europawahl. Ich muss Sonntags arbeiten, deshalb hab ich als vorbildlicher Bürger schon mal Briefwahl gemacht. Nachdem ich mich durch die ganzen Formalia gekämpft hab, die große Frage: Wen wähl ich eigentlich? Wer will eigentlich was für Europa??? Hab ich da jemals schon mal was drüber gehört (wahrscheinlich schon, aber selekitves Hören, naja...)?
Also, wie immer, die große Wissensmaschine Internet gefagt. Und natürlich sofort fündig geworden
Der Wahl-o-mat!!! Extra für die Europa-Wahl angelegt, haben die verschiedenen Parteien diverse Fragen zu ihrer Politik beantwortet und so hat man schnell ein Ergebnis, mit welchem Programm welcher Partei man gut fährt. Gibts übrigens auch von der Zeit, wers etwas komplizierter und umfassender mag. Natürlich ist das keine zwingende Wahlberatung, aber ein guter Anfang!

Zum Thema Immunsystem:
Ja, es wird. Glaub am wirkungsvollsten ist die Joggerei. Kurz danach fühl ich mich zwar wie der letzte Arsch, aber das wird besser.