Dienstag, 2. Februar 2010

We love Anthony Bourdain

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Beste Kochshow ever...

Oder um mit den Worten von Trishatruly zu sprechen:

"Anthony is a decadent, chain-smoking, booze-guzzling, food-aholic and I am madly in love with him. He writes brilliantly too and my favorite book of his is called “The Nasty Bits”. Awesome stuff!

Yeah, awesome!

Mittwoch, 20. Januar 2010

Neues aus Pandora

Jesus hat unterm Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas und konvertiert zum Buddhismus, bevor er das Jenseits zum Diesseits erklärt und als Drachenreiter für das totale Gleichgewicht auf einem Mond sorgt, der eigentlich ein großer Datenspeicher ist. Sie finden das gaga? Jan Distelmeyer für epd Film

In China darf Avatar jetzt nur noch in der 3D-Fassung gezeigt werden. Die Regierung befürchtet, dass die Menschenmassen zur Revolution angeleitet werden, erinnert der Film doch ideologisch leicht an chinesische Umsiedlungsstrategien. Nur 500 der 4000 im Land verstreuten Kinosäale besitzen die technischen Möglichkeiten für die 3D-Vorführung. Allerdings wird er auch als Konkurrenz für heimische Filem gesehen, am Wochenende läuft der Film Konfuzius an. (siehe Artikel aus heise online)

Geht die Titanic noch unter?

Dienstag, 19. Januar 2010

Team Jacob

TaylorIch bin ein verständnisvoller Mensch. Irgendwie konnt ich diesen Twilight-Hype aber nie nachvollziehen, vor allem weil der Film ja geradezu vor Schmalz trieft.
Konnte eine Freundin nicht wirklich überzeugen, dass ich die Bücher nicht lesen will und dann lagen sie halt bei mir rum. Vielen Herzlichen Dank, jetzt bin ich nämlich angefixt.
Eigentlich ist die Story sehr trivial. Der langweilige Edward und die in ihrem Verhalten leich masochistische Bella in Love. Wäre da nicht Jacob Black. Ich bin definitv im Team Jacob. Bei solchen Bildern könnte man vergessen, dass er 17, ja ausgeschrieben SIEBZEHN ist!!!

Freitag, 8. Januar 2010

James Cameron's Avatar

Avatar
Ich bin begeister. Aber richtig. Avatar ist für mich der beste Film, den ich seit langem gesehen hab. Und da bin ich scheinbar nicht die einzige. Schon jetzt, nicht mal einen Monat nach dem offiziellen Start des Films bezieht er Stellung auf dem zweiten Rang in der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, ironischerweise nur getoppt Titanic, Camerons letztem Film.
Eigentlich erfüllt der Film nur die klassichen Standards. Aber Klassiker sind ja auch Klassiker, weil sie eben gut sind. In 160 Minuten wird alles abgehandelt, was man sehen will. Neue Welten und gewaltige Landschaften, Verrat, Krieg, Leid und Liebe. Das man anfangs schon erahnen kann, wie der Film ausgeht, schmälert keinesfalls den Genuss und macht die fast drei Stunden zu einem großen Vergnügen.
Mit wird dies natürlich auch bedingt durch die neue Art des Sehens, die 3D-Bilder des Films überwältigen schlechthin. In den ersten 10 Minuten ist es mitunter anstrengend, die Bilder im Hirn zu verarbeiten, weil die Wahrnehmung sich erst darauf einstellen muss. Gerade der Wechsel von Totalen, in denen die Effekte sehr gut wahrgenommen werden können zu Nahaufnahmen, aber auch schnelle Schnittmontage macht es teilweise anstrengend. Dementsprechend ist es auch besser, nicht in den ersten drei Reihen zu sitzen, um diesen Film wirklich geniesen zu können.
Alllerdings würde ich mir den Film durchaus auch ohne 3D ansehen, einfach nur wegen der Geschichte. Obwohl die auf weiten Strecken bei Winnetou I abgekupfert wird. Die Legende des edlen Wilden ist hier in die Bilder des 21. Jahrhundert übertragen worden. Muss hier definitv die Worte eines Freunds anfügen, dass im Film das alte "Old-Shatterhand-Phänomen" zu finden ist. Die "Wilden" können sich nicht alleine helfen, da muss erst ein assimilierter Weißer kommen, der ihnen zeig, wies geht. Siehe Dances with Wolves oder auch Last Samurai (hierzu)..
Die Kritik an den maskenhaften Charakterzügen der "riesigen blauen Indianer mit USB-Zopf" kann ich durchaus verstehen, aber ebenso auch darüber hinwegsehen.
Die etliche intertextuellen Bezüge sind kaum in diesem kurzen Blog abzuhandeln. Am interessantesten ist wohl die immense Kritik am Weltpolizist Amerika, einer Meinung absolut intendiert nach dem schlechten Image der Weltmacht in der Pre-Obama-Zeit, in der der Film zum größten Teil entstand. Derwohl teuerste Film aller Zeiten, genaue Kosten sind nicht bekannt, muss eben überall auf der Welt gut ankommen.
Also unbedingt ansehen, ich liebäugele schon mit dem dritten Besuch auf Pandora.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Being Lost in Lost

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Lost gilt jetzt schon als Klassiker der Fernsehgeschichte. Warum? Vielleicht, weil es ein altes Thema, die Robinsonade, in unsere moderne Zeit hebt, weil sie zeigt, wie aus Einzelgängern eine Gesellschaft wächst, vielleicht auch weil jeder Zuschauer im großen Cast seine eigene Identifikationsfigur entdecken kann.
Vielleicht liegt es auch einfach nur an der tollen Produktion der gesamten Serie, dem "cinematic look", der verwirrenden Kameraführung, die die unheimliche, undurchsichtige Grundstimmung weiter betont.
Das waren sehr viele vielleicht für einen Blogbeginn, aber vielleicht ist das auch das Wort, dass die Serie am besten charakterisiert. Auf dieser tropischen Insel irgendwo im Pazifik scheint alles möglich. Hier erleben wir Wunder, wie die spontane Heilung des gelähmten Locke und die Geburt des kleinen Aaron. Aber eben auch Überraschungen, z.B. das "Monster", die Dharma-Initiative oder auch die nicht auszuschließende Möglichkeit, dass die Insel mechanisch betrieben durchs Wasser treibt.
All dies sind Charakteristika einer neuer Art der Serie, auch gern als "Quality-TV" beschrieben. So finden wir komplexe Zeitstrukturen, vielschichtige Figuren und hochwertiger Ästhetik. Lost ist eine diskontinuirlich erzählte Serie, die aber zum Verständnis kontinuirlich verfolgt werden muss. Man scheut nicht mehr vor komplexen, unbequemen Strukturen zurück, weil das Publikum so an sich gebunden werden kann. Die Serien sind voll mit intertextuellen Bezügen, die auch ein wiederholtes Anschauen sehenswert macht. Durch solche offenen Fragen kommt es zu einer aktiven Fankultur inklusive Lost-University im Internet, die ein komplettes Eintauchen in die Serie ermöglicht.
Die ganze Story von Lost scheint wie ein Spielplatz. Ein Spielplatz für die Autoren, die scheinbar jede noch so undenkbare Situation in die Serie schreiben können. Aber auch für die Schauspieler, die hier alle möglichen Gefühlsregungen in den Figuren durchleben können. Zu finden sind vor allem Anit-Helden, dich nicht nach dem klassichen Weichspüler-Konzept Saubermänner und -frauen sind. Das "tiefenpsychologische Erinnerungstheater" zeigt uns die Vergangenheit der Figuren, die interessanterweise ihre Überlebensfähigkeit auf der Insel meist nicht durch ethisch positive Lebensläufe erlangt haben. Die Figuren der Serie sind verloren, in ihrer äußeren, aber auch in ihrer inneren Welt. Ein jeder trägt sein dunkles Geheimnis in sich mit auf die Insel.
Daher könnte man auch die Sichtweise einer Vorhölle nach Vorbild des Jean-Paul Sartre anlegen, dass die Personen hier für ihre Taten im "wahren" Leben bestraft werden. Diese Sichtweise der Bestrafung wird teilweise auch von den Figuren selbst interpretiert. Auch werden immer wieder klassische Bildsymbole der Toten verwandt, etwa Topshots.
Bis jetzt habe ich erst die erste Staffel komplett und die Anfänge der zweiten Staffel gesehen und bin schon völlig gefangen in der Serie. Eben lost in Lost. Only four Sessions to go...

Mittwoch, 4. November 2009

Das Leben ist ein Prüfung

Erster Schritt in Richtung Ende Studium ist getan, ich bin glücklich. Nie wieder Medienwirkungsthemen, Umfragemethoden und Agenda-Setting. Nächste Prüfungen nur noch in Film. Über Quentin Tarantino. Über Friends. Und Western. Das lässt sich doch machen.
Und, pervers ich weiß, aber ich finds gut:

Dienstag, 13. Oktober 2009

Lebensweisheit

Kennt ihr das? Man wird Jahr für Jahr älter und hat aber das Gefühl, nichts verändert sich.
Meine "kleinen" Cousins sind mittlerweile schwer pubertär und fast schon einen Kopf größer wie ich.
Aber auch an mir geht die Zeit nicht einfach vorbei. So hab ich in letzter Zeit einiges gelernt. Von Hoffnungen, die nicht immer erfüllt werden, von Partner, die von heut auf morgen sich nicht mehr melden und von Mitbewohnern, die nur auf sich selbst bedacht sind. Irgendwie schade, dass Menschen nicht so toll sind, wie man sie immer gehalten hat.
Haken wir das alles unterm Kapitel "Lebenserfahrung" ab. Vielleicht bringts ja was. Für die Zukunft. Positive Rückmeldungen über eigene Lebenserfahrung sind erbeten.

Sonntag, 2. August 2009

Die Hexe Andrea

Man kennt und schätzt Andrea Sawatzki in Deutschland. Klar, das die beliebte Tatort-Schauspielerin auch noch neben ihrer Tätigkeit in der deutschen Fernsehlandschaft mit ihrer Bekanntheit Geld verdienen will. Aber mit ihrer Werbung für die Internet-Apotheke mycare hat sie sich meiner Meinung nach keinen Geallen getan.
Sawazki
Anjelica Husten gleich erwartet man, dass sie sich die aufgeklebte Maske vom Gesicht reißt und ihrer wahres Ich darunter präsentiert. Der Schuss ist definitv nach hinten losgegangen.

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